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Sinus Rescue Technik: Wenn der Sinuslift scheitert – meine Methode

Eine der seltensten, aber schwerwiegendsten Komplikationen in der Implantologie ist das Absinken eines Implantats in den Sinus maxillaris – die Kieferhöhle. Gemeinsam mit meinen Kollegen habe ich eine chirurgische Technik entwickelt, die dieses Problem sicher und effektiv löst.

Was passiert, wenn ein Implantat in die Kieferhöhle wandert?

Bei einem Sinuslift – der Augmentation des Kieferhöhlenbodens – besteht in seltenen Fällen das Risiko, dass ein Implantat die Kieferhöhlenschleimhaut perforiert und in den Sinus maxillaris absinkt. Dies kann zu Entzündungen, Sinusitis und erheblichen Beschwerden führen.

Die Sinus Rescue Technik

Die von mir mitentwickelte Sinus Rescue Technik ermöglicht die Bergung versenkter Implantate aus dem Kieferhöhleninneren. Das Verfahren ist minimalinvasiv, vermeidet schwere Eingriffe wie eine externe Kieferhöhlenoperation und hat sich in der klinischen Praxis als sicher und effektiv erwiesen.

Die wissenschaftliche Beschreibung der Technik wurde im British Journal of Oral and Maxillofacial Surgery publiziert – einem der renommiertesten Fachjournale der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Wann ist die Technik indiziert?

Die Sinus Rescue Technik kommt zum Einsatz, wenn ein Implantat vollständig im Sinus maxillaris liegt, endoskopisch nicht zugänglich ist oder konservative Maßnahmen nicht ausreichen. Voraussetzung ist eine präzise radiologische Diagnose, typischerweise per DVT (Digitale Volumentomographie).

Meine Erfahrung

In über 29 Jahren klinischer Praxis habe ich diese Situation mehrfach erfolgreich behandelt. Die Technik gibt Patienten und überweisenden Kollegen Sicherheit – denn auch bei seltenen Komplikationen gibt es heute effektive, schonende Lösungen.

PD Dr. med. dent. Mustafa Ayna MSc MSc – Klinikleiter, Praxis für Implantologie & Orale Chirurgie Duisburg

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